Eine stabile Finanzpolitik beginnt mit einer starken Wirtschaft.
Starke Wirtschaft entsteht nicht am Schreibtisch.
Sie entsteht durch innovative, fleißige und erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer in einem Umfeld, das sie befördert.
Ohne Arbeitsplätze vor Ort, ohne Investitionen und ohne unternehmerisches Engagement kann eine Stadt weder freiwillige Leistungen sichern, noch langfristig investieren.
Fürstenwalde ist Industriestandort, Mittelzentrum, Pendlerstadt und Arbeitsort für viele Familien. Unsere Unternehmen sichern Arbeitsplätze, bilden aus, investieren, sponsern Vereine und zahlen Gewerbesteuern. Sie sind das Fundament unserer Stadt.
Deshalb reicht es nicht, Wirtschaftsförderung nur über Forderungen und Aktionismus politischer Vertreter, Programme, Broschüren oder Internetseiten zu betreiben.
Wirtschaftsförderung beginnt im Gespräch.
Präsenz statt Verwaltung auf Distanz
Ich halte es für selbstverständlich, regelmäßig in unsere Unternehmen zu gehen, zuzuhören und zu verstehen, wo es konkret hakt. Standortfragen entstehen nicht abstrakt – sie entstehen im Alltag.
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- Wie entwickeln sich Energie- und Betriebskosten?
- Wo bremsen Genehmigungsprozesse?
- Welche Fachkräfte fehlen?
- Welche Flächen werden gebraucht?
- Welche Investitionen sind geplant?
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Diese Fragen brauchen persönlichen Austausch. Ich bin überzeugt: Nur wer vor Ort ist, kann Probleme frühzeitig erkennen und Lösungen ermöglichen. Deshalb ist es mein Ziel unsere Tochtergesellschaft, die Gewerbe- und Industriepark Lindenstraße GmbH (GIP) zur Fürstenwalder Wirtschaftsfördergesellschaft weiterzuentwickeln.
Zu den Aufgaben gehören:
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- regelmäßige Unternehmensbesuche
- strukturierte Standortgespräche
- direkte Abstimmung mit Verwaltung und Wirtschaftsförderung
- kurze Wege bei konkreten Problemen
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Ich möchte, dass Unternehmer sagen: Die Stadt hört zu. Und sie reagiert.
Verlässlicher Partner statt Förderversprechen
Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen. Aber jedes Problem verdient eine klare Rückmeldung.
Wirtschaftsförderung bedeutet für mich nicht, Versprechungen zu machen, sondern verlässlicher Ansprechpartner zu sein. Wenn Hindernisse im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen, müssen wir sie prüfen und – wo möglich – abbauen. Wenn sie außerhalb liegen, müssen wir vermitteln und unterstützen.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Brücken zu bauen – zwischen Unternehmen, Verwaltung und Politik.
Ansiedlungen die zu uns passen
Ein Standortmarketingkonzept wird erarbeitet. Das erledige ich mit der GIP zusammen. Welche Unternehmen passen zu uns, wo belebt Konkurrenz das Geschäft, wo gibt es Synergien, wo ist Verstärkung notwendig und gewünscht? Wie soll die Energieversorgung aussehen, welche Infrastruktur wird wofür benötigt? Kein bunter Bauchladen nach dem Motto: wir nehmen, was wir kriegen können, sondern gezielte Ansprache von Unternehmen. Es gibt die Unternehmen, die noch immer erfolgreich sind und nach neuen Standorten suchen oder am bisherigen Ort nicht mehr wachsen können. Die Nähe zu Berlin ist eine Chance. Schon immer für Fürstenwalde. Pintsch wusste das und Hirschmann genauso. Diese beiden begründeten vor über 100 Jahren den Produktionsstandort Fürstenwalde. Genau solche Unternehmen müssen identifiziert, gezielt angesprochen und überzeugt werden.
Unsere Stadt muss als Ort der Wirtschaft viel stärker beworben werden. Ich spreche nicht von bunten Werbebroschüren, ich spreche von einen gezielten Marketingplan der die Vorteile unserer Stadt deutlicher hervorhebt:
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- Garantiert Ökostrom, vor Ort erzeugt und mittels Direktvermarktung (Link zum Thema folgt noch) günstiger als andernorts.
- Das erste nachhaltig geplante DGNB-zertifizierte Gewerbegebiet , dass schon die Nachhaltigkeitskriterien der Unternehmen erfüllt, bevor sie hier sind
- Kostenlose CO2-Zertifikate, herausgegeben vom Stadtforst für nachhaltige Unternehmen.
- Günstigere Gewerbesteuersätze als andernorts.
- Anbindung an das europäische Hochgeschwindigkeitsglasfasernetz.
- Ein Innovationsfonds um innovative Ideen in die Realität umzusetzen, daran zu forschen und die Entwicklung voranzutreiben
- Und natürlich die Lage, Lage, Lage.
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Wir haben ausreichend Arbeitskräfte vor Ort, da es derzeit rund 8000 Menschen gibt, die jeden Tag zur Arbeitsstelle außerhalb von Fürstenwalde pendeln. Diese wohnen schon hier. Sollte dieses Potential nicht ausreichen, dann bieten rund 2000 zusätzliche Wohnungen in den nächsten Jahren ausreichend Potential für Zuzug nicht nur durch Tesla. Und auch beim Thema Bildung und Betreuung der Kinder spielen wir mit unserer umfangreichen Bildungslandschaft ganz vorn mit.
Standort mit Identität
Fürstenwalde soll nicht nur Produktionsstandort sein, sondern Identifikationsort. Unternehmen, die hier investieren, sollen sich bewusst für diesen Standort entscheiden – weil die Rahmenbedingungen stimmen und weil die Zusammenarbeit funktioniert.
Ich möchte, dass wir als Stadt nicht nur Flächen anbieten, sondern Haltung zeigen: Wir stehen hinter unseren Betrieben. Wir interessieren uns für ihre Entwicklung. Und wir verstehen wirtschaftliche Stärke als Grundlage für soziale und kulturelle Stabilität.
Genau diesen Aufgaben werde ich mich mit der „neuen“ GIP stellen.