
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Fürstenwalde,
in den nächsten Tagen werde ich diese Website mit neuen Inhalten füllen und auch einen Teil der alten Inhalte wieder zugänglich machen. Am 12. April 2026 ist Bürgermeisterwahl in Fürstenwalde und ich kandidiere erneut.
Nach acht Jahren im Amt weiß ich sehr genau, was dieses Amt fordert. Bürgermeister zu sein ist kein bequemer Job. Es bedeutet, täglich zwischen Erwartungen, Möglichkeiten und klaren Grenzen zu stehen. Gerade deshalb spreche ich nicht leichtfertig über eine zweite Amtszeit. Ich trete wieder an, weil vieles von dem, was in den vergangenen Jahren angestoßen wurde, jetzt erst beginnt zu wirken. Die Anfangszeit war geprägt vom Aufräumen, vom Stabilisieren und vom Klären von Risiken. Diese Arbeit war oft wenig sichtbar, aber notwendig. Heute greifen Entscheidungen, Prozesse tragen, Projekte kommen voran. An diesem Punkt aufzuhören, hieße, Verantwortung liegenzulassen.
Mir geht es nicht um große Versprechen, sondern um Konsequenz. Bildung ist für mich kein Schlagwort, sondern Grundlage für die Zukunft unserer Stadt: gute Schulen, verlässliche Betreuung und funktionierende Strukturen. Auch die Stadtentwicklung steht an einem sensiblen Punkt. Fürstenwalde hat Potenzial, aber dieses Potenzial entfaltet sich nicht von selbst. Es braucht klare Prioritäten, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer bequem sind. Stillstand ist dabei keine Option.
Verantwortung zeigen – mit Einsatz und Augenmaß
Mein Amtsverständnis zeigt sich auch im persönlichen Einsatz. In acht Jahren war ich nur vier Tage krank und habe rund 2.900 Überstunden geleistet. Ich habe bewusst auf einen Dienstwagen verzichtet und stattdessen den ÖPNV, Poolfahrzeuge der Verwaltung oder meinen eigenen Pkw genutzt. So konnten rund 48.000 Euro eingespart werden. Meine Fahrtkostenabrechnung nach Bundesreisekostengesetz lag in acht Jahren bei etwa 2.950 Euro, das sind rund 31 Euro im Monat. Auch bei Aufwandsentschädigungen habe ich freiwillig nicht den Höchstsatz ausgeschöpft und meine IT-Ausstattung privat beschafft.
Ich weiß, dass meine Art nicht immer bequem ist. Klarheit wird manchmal als Härte empfunden. Aber ich halte es für ehrlicher, offen zu sagen, was möglich ist – und was nicht. Vertrauen entsteht nicht durch schöne Worte, sondern durch Verlässlichkeit über Zeit. Die kommenden Jahre werden herausfordernd. Gerade deshalb trete ich wieder an: weil ich diese Verantwortung kenne, weil ich weiß, was noch offen ist. Ich verspreche keine einfachen Antworten. Ich verspreche, dranzubleiben – mit Haltung, Klarheit und dem festen Willen, Fürstenwalde Stück für Stück weiter voranzubringen. Ganz im Sinne von: Rudolph wirkt – nachhaltig und beständig.
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