Grundschulstandorte und Entwicklung

Fürstenwalde hat derzeit vier kommunale Grundschulen: die Sonnengrundschule, die Theodor-Fontane-Grundschule, die Gerhard-Goßmann-Grundschule und die Sigmund-Jähn-Grundschule. Mit dem Spreecampus baut der Landkreis einen weiterer Standort in Fürstenwalde/Süd. Außerdem ist im Zuge der geplanten Wohnbebauung ein zusätzlicher Schulstandort an der Langen Straße, ebenfalls in Süd, vorgesehen.

Die Entwicklung der letzten Jahre war durch einen deutlichen Anstieg der Schülerzahlen geprägt – demografisch und durch die Aufnahme von Geflüchteten. Derzeit sehen wir rückläufige Jahrgänge, jedoch deutet sich an, dass die Zahlen perspektivisch wieder steigen können.

Darauf reagieren wir mit einer verlässlichen Struktur.

Aktuell werden die bestehenden Standorte überwiegend dreizügig geführt. Künftig sollen sie grundsätzlich zweizügig geplant werden. Die Sonnengrundschule und die Sigmund-Jähn-Grundschule erhalten darüber hinaus die bauliche Option, bei Bedarf wieder dreizügig zu arbeiten. So schaffen wir Flexibilität, ohne dauerhaft Überkapazitäten vorzuhalten. Der Spreecampus sowie der geplante Standort an der Langen Straße werden zweizügig ausgelegt.

Wir bewerten die Standorte einzeln, können aber nicht alles gleichzeitig machen, es geht nur eins nach dem anderen. Die Sonnengrundschule ist dabei ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt.

Grundschulstandorte brauchen Planungssicherheit und Anpassungsfähigkeit zugleich. Beides ordnen wir langfristig.