Bahnhofsumfeld – Sicherheit und Ordnung am Stadteingang
Das Bahnhofsumfeld entscheidet, wie Fürstenwalde wahrgenommen wird. Wer hier ankommt oder umsteigt, merkt sofort, ob eine Stadt geordnet und sicher ist.
Mit dem Fahrradparkhaus auf der Nordseite haben wir einen wichtigen Schritt gemacht. Es schafft sichere Abstellmöglichkeiten und bietet für die Pendler eine direkte Anbindung an die Bahnüberführung. Aber damit ist die Entwicklung nicht abgeschlossen.
Die Unterführung der Bahnlinie wird von vielen Menschen als Angstraum empfunden. Das akzeptiere ich nicht als Dauerzustand. Für dieses Jahr sind Haushaltsmittel für eine bessere Beleuchtung angemeldet. Mehr Licht schafft mehr Übersicht – und damit mehr Sicherheit.
Wo es rechtlich zulässig und fachlich sinnvoll ist, möchte ich auch Videoüberwachung einsetzen. Sicherheit bedeutet Präsenz und eindeutige Zuständigkeiten. Das gehört für mich zu einem funktionierenden Mobilitätsknoten.
Auch die Nutzung der Flächen rund um den Bahnhof muss langfristig stimmen. Der Verladebahnhof passt perspektivisch nicht in einen innerstädtischen Bereich mit hoher Aufenthalts- und Umsteigefunktion. Ziel ist es, ihn in den Außenbereich zur Stadtreserve zu verlagern. Das kann nur im Zusammenspiel mit der Deutschen Bahn erfolgen – dazu stehen wir im Austausch.
Bahnhofsgebäude, Unterführung, Fahrradparkhaus und Umfeld gehören zusammen. Mein Ziel ist ein Bahnhofsumfeld, das Sicherheit vermittelt, Mobilität sinnvoll organisiert und die Verbindung zur Innenstadt stärkt.
Wir sind noch nicht am Ziel. Aber wir setzen die notwendigen Schritte konsequent um.