Neues Bürgerbüro – Dienstleistung dort, wo die Stadt lebt
Mit dem neuen Bürgerbüro entsteht am Marktplatz der zentrale Anlaufpunkt der Stadtverwaltung. Auf rund 400 Quadratmetern entstehen neun Arbeitsinseln. Hier werden das Bürgerbüro, das Standesamt und das Welcome-Center zusammengeführt.
Rund 80 Prozent aller städtischen Dienstleistungen sollen künftig hier gebündelt werden. Wer ein Anliegen hat, soll es an einem Ort klären können – ohne zwischen verschiedenen Stellen wechseln zu müssen.
Das war längst überfällig. Bisher verteilte Zuständigkeiten werden zusammengeführt. Wege werden kürzer. Abläufe werden klarer organisiert.
Die Planung sieht diskrete Beratungsinseln, eine digitale Aufrufanlage und ausreichend Beratungsplätze vor. Der Zugang erfolgt ebenerdig und barrierefrei.
Für mich war von Anfang an klar: Das Bürgerbüro bleibt in der Innenstadt. Verwaltung gehört ins Zentrum. Täglich werden viele Menschen diesen Ort aufsuchen – das stärkt die Altstadt ganz konkret.
Die Umsetzung des Projekts hat begonnen und aus einer Idee wird nun ein funktionierender Standort.
Ich halte das neue Bürgerbüro auch für einen sinnvollen Ort, um Digitalisierung praktisch umzusetzen. Digitalisierung muss Abläufe vereinfachen. Wenn sie mehr Aufwand erzeugt, verfehlt sie ihr Ziel.
Das Onlinezugangsgesetz verpflichtet uns, viele Leistungen digital anzubieten. Das ist richtig. Aber digitale Verfahren funktionieren nur, wenn sie verständlich sind und in bestehende Abläufe passen. Sie sollen Zeit sparen – für die Menschen ebenso wie für die Mitarbeitenden der Verwaltung.
Digitale Angebote ergänzen die persönliche Beratung. Sie ersetzen sie nicht. Wer ins Bürgerbüro kommt, soll weiterhin einen Ansprechpartner haben. Gleichzeitig sollen viele Vorgänge auch online schnell erledigt werden können.