Kyle Wilson

Im Jahr 2024 tauschte ich mein Leben in England gegen eines in Fürstenwalde ein – eine Entscheidung, die sicher den einen oder anderen von Ihnen verblüffen wird. Der Umzug in eine fremde Stadt mit einer fremden Sprache war einschüchternd, aber Matthias Rudolph hat dafür gesorgt, dass ich dabei nicht auf mich allein gestellt war.

Da ich aus England komme, hatte ich eigentlich erwartet, ein totaler Außenseiter zu sein. Stattdessen hat Matthias vom ersten Moment an alles getan, damit ich mich als Engländer hier wie zu Hause fühle, und er hat sich immer wieder persönlich erkundigt, wie ich mich im deutschen Alltag einlebe. Bei ihm gibt es keine egomanische Mauer oder eine „politische Maske“. Ob in der Stadt oder bei Veranstaltungen, er hat sich immer bemüht, Hallo zu sagen, und in unserem Fall hat er uns sogar bei der Location für unsere Hochzeit geholfen und an der Zeremonie teilgenommen – das ist ein „Kundenservice“, den man von einem englischen Rathaus sicher nicht erwarten würde!

Und hier ist der Punkt: Ich darf eigentlich gar nicht wählen – ich bin schließlich Ausländer. Deshalb rede ich über Matthias nicht als Politiker, sondern als Nachbarn. Er hat mir eine Seite von Führung gezeigt, die man nicht oft sieht: authentisch, fleißig und ohne Allüren. Es liegt ihm sehr am Herzen, Fürstenwalde bekannter zu machen, und sein Enthusiasmus hat dazu geführt, dass ich heute genauso stolz darauf bin, hier zu leben, wie er selbst. Man braucht keinen Stimmzettel, um zu erkennen, dass sein Herz voll und ganz an dieser Stadt hängt. Und ich bin mir sicher: Wenn er einen „magischen Geldbaum“ finden und einen Weg zum Klonen entdecken würde, dann würde er bis Dienstag jedes einzelne Schlagloch in ganz Deutschland flicken.