Matthias kandidiert nicht für das Amt, sondern für diese Stadt. Seine Motivation ist für mich in ihrer Gänze stimmig, und das erkenne ich vor allem an folgenden Punkten:
Ich sehe hier einen Menschen, der ohne Schönrederei die Dinge beim Namen nennt – was vielen nicht schmeckt – und dennoch immer wieder standhaft bleibt, wider allen Gegenwind. Es gab immer wieder Situationen, in denen er unangenehme Entscheidungen treffen musste, die ihm teilweise nicht einmal selbst gefallen haben. Er war stets bereit, einen Teil seines Images zu opfern, wenn er von der Richtigkeit einer Handlung überzeugt war – und das sogar kurz vor der Wahl (!) Wer macht denn so etwas? Jemand, dem es um die Stadt und nicht um sich selbst geht.
Ich schätze auch seine Nahbarkeit sehr. Man sieht ihn ständig irgendwo in der Stadt, er hat immer kurz Zeit für einen Austausch, ist bereit, Fragen zu beantworten, wenn man etwas nicht versteht – dabei ist er sehr authentisch und versteckt sich nicht hinter Floskeln und Fachbegriffen. Und vor allem: Er schließt niemanden von vornherein kategorisch aus!
Ich glaube, wir werden noch überrascht sein, welche Früchte dieser Baum tragen wird – wenn man ihn lässt
