Fahrradparkhaus am Bahnhof – Mobilität alltagstauglich denken
Mobilität entscheidet darüber, wie gut unser Alltag funktioniert. Wer mit dem Rad unterwegs ist, muss es sicher abstellen können. Wer auf den Zug umsteigt, braucht kurze Wege und Verlässlichkeit. Genau dort setzt das Fahrradparkhaus am Bahnhof Fürstenwalde an.
Am Bahnhof entsteht bis 2027 ein modernes Fahrradparkhaus mit über 500 Stellplätzen. Es wird auf der Nordseite des Bahnhofs errichtet und direkt an Bahnsteig, Brücke und Unterführung angebunden. Ziel ist es, den Umstieg vom Fahrrad auf den Zug einfacher, sicherer und komfortabler zu machen – gerade für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Reisende.
Mir war von Anfang an wichtig, dass dieses Projekt nicht nur funktional gedacht wird. Sicherheit, Ordnung und Alltagstauglichkeit gehören für mich zusammen. Deshalb sind Videoüberwachung, gute Beleuchtung, Schließfächer und Lademöglichkeiten für E-Bikes feste Bestandteile der Planung. Auch ein begrüntes Dach und eine Photovoltaikanlage sind vorgesehen – nicht als Symbol, sondern weil sie sinnvoll sind.
Das Fahrradparkhaus ist für mich ein Baustein einer pragmatischen Mobilitätsstrategie. Ich will niemanden zum Radfahren übereden. Aber ich möchte es denen leichter machen, die das Fahrrad bereits nutzen oder es gern stärker in ihren Alltag einbinden würden. Gute Infrastruktur schafft Angebote – sie zwingt niemanden, sondern ermöglicht.
Gerade in einer Stadt mit guter Bahnanbindung wie Fürstenwalde spielt das Zusammenspiel von Rad und Bahn eine wichtige Rolle. Wer morgens mit dem Fahrrad zum Bahnhof fährt, braucht einen sicheren Ort, an dem das Rad nicht im Weg steht und nicht beschädigt wird. Genau diese Alltagserfahrung haben viele Bürgerinnen und Bürger geschildert – und genau darauf reagieren wir.
Ich sehe das Fahrradparkhaus deshalb nicht als Einzelmaßnahme, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Mobilität muss funktionieren, nicht diskutiert werden. Wenn Wege klar sind, Abstellen einfach ist und Sicherheit gewährleistet wird, entscheiden sich Menschen oft ganz von selbst für praktikable Lösungen. Mit der Sanierung des Bahnhofsgebäude wird das Bahnhofsumfeld zu einem tollen Eingangstor in unsere Stadt.
Jetzt geht es darum, das Projekt konsequent umzusetzen. Planung, Bau und Inbetriebnahme müssen zusammenpassen. Mein Anspruch ist, dass am Ende ein Ort entsteht, der genutzt wird – nicht, weil er neu ist, sondern weil er den Alltag wirklich besser macht.