Ich lebe seit fast 50 Jahren in Fürstenwalde. Seit knapp 34 Jahren arbeite ich schon in der Stadtverwaltung und das sehr gerne. Ich habe mit allen drei Bürgermeistern der Stadt zusammenarbeiten dürfen. Jede Ära hatte seine lichten und auch Schattenseiten. Mit Anne Fellner als Beigeordnete und Baudezernentin habe ich meine ersten Projekte zur der Umgestaltung des Domumfeldes und des Spreeuferparks mitgemacht.
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Worte von Matthias Platzek bei der Eröffnung des neuen Museums in der ehemaligen Domschule: „Die Zukunft braucht eine Vergangenheit“. Und ich habe mich sehr gefreut, dass auch Herr Rudolph das so gesehen hat. So konnten wir in den letzten acht Jahren einige „Leuchtturmprojekte“ vorantrieben.
Hier sind nur 2 Beispiele für besonders erhaltenswerte, denkmalgeschützte Gebäude, die wir sanieren und für die künftigen Generationen bewahren konnten. Wohlgemerkt, ohne den städtischen Haushalt über die Gebühr zu belasten – durch zielgerichtete und strukturierte Fördermittelbeschaffung. So wurde z.B. das über 500 Jahre alte Jagdschloss mit einer Investition von mehr als 8 Mio. € zum neuen Leben erweckt. Fast 80 % der Ausgaben haben wir durch die EU-Förderung und Landesmittel ausgleichen können. Auch das Haupthaus der Th.-Fontane-Grundschule ist ein eingetragenes Denkmal. Die Erweiterung und die barrierefreie Umgestaltung der Schule
wurden zu einer Investition von fast 7 Mio. €. Auch diese wurde mit hoher Förderquote durch Bundes- und Landesmittel umgesetzt.
Apropos Schulen: Erhalt und Ausbau der sozialen Infrastruktur standen beim Herrn Rudolph schon immer hoch im Kurs. In die Sanierung von Sigmund-Jähn- und Gerhard-Goßmann-Grundschule sind jeweils mehr als eine Million Euro investiert worden. In die digitale Ausstattung der Schulen sind rund 1,5 Mio. € geflossen. Kita Buratino wurde mit 1,14 Mio. € Zuschuss neu gebaut, Hort Sternschnuppe mit rund 450 T€ saniert. Jetzt ist der Hort Abenteuerland an der Reihe. Der Anbau an die Sonnengrundschule und gleichzeitige Sanierung des Bestandshauses ist beschlossene und schon weit baurechtlich durchgeplante Sache. Alles, versteht sich, mit Fördermitteln unterstützt.
Auch für die rund 8 Mio. € (brutto) teure Investition zur Sanierung des SCHWAPP haben wir eine Förderung beantragen können. Das positive Votum der Bewilligungsbehörde für einen 60-prizentigen Zuschuss liegt bereits vor. Die Fördermittel für die Umgestaltung der Großen Freizeit, auch eine 4-Millionen-Investition, sind bereits bewilligt. Ich könnte die Projekte immer weiter aufzählen – vom Fahrradparkhaus über Wassersportzentrum bis zum Wellcome Center. Und es stimmt natürlich nicht,
dass Herr Rudolph nur nach den Leuchtturm-Projekten strebt. Die Verkehrssituation an der Spreeoberschule wurde neu geordnet, die Langewahler Straße saniert, der Gehweg in der Neuen Gartenstraße denkmalgerecht umgebaut. Auch die Kleinigkeiten, wie die Lastenfahrräder für die Verwaltung, wurden angeschafft, ebenso wie ein Feuerwehrboot und ein Feuerwehrfahrzeug.
Ich würde es gut finden, wenn Herr Rudolph die von ihm angeschobenen Projekte selbst in der nächsten Wahlperiode zum Erfolg bringen kann – so, wie mein Lieblings-Projekt Jagdschloss.
