Susanne Liedtke

Angesichts eines eklatanten Mangels an Betreuungsplätzen entschied ich mich seinerzeit für die Eigeninitiative und gründete die Kindertagespflege „Glückskinder“. Als ich jedoch in einer prekären Situation bei der damaligen Stadtverwaltung um eine lösungsorientierte Unterstützung bat, stieß ich auf eine Mauer des Unverständnisses – man wurde abgefertigt, statt angehört. Ein direkter Dialog mit der Stadtführung war seinerzeit vollkommen illusorisch.
Im krassen Gegensatz dazu suchten Matthias Rudolph und Herr Fischer bereits im Jahr 2013 von sich aus das Gespräch in meiner Einrichtung. Ihre schlichte Frage: „Was benötigt die Tagespflege eigentlich?“ war meine erste persönliche Begegnung mit Herrn Rudolph. Dass er bereits damals, lange vor seinem Amtsantritt, ein ehrliches Interesse an den realen Herausforderungen der Bürger zeigte, habe ich als tiefe Wertschätzung erfahren.
In seiner gesamten Amtszeit habe ich Matthias Rudolph seither als bürgernah und jederzeit ansprechbar erlebt. Er hat das Rathaus für einen authentischen Diskurs auf Augenhöhe geöffnet. Fürstenwalde benötigt eine Stadtführung, die zuhört, statt abzufertigen.