Über mich

Ich bin in Fürstenwalde aufgewachsen. Diese Stadt ist für mich kein Arbeitsplatz, sondern Heimat. Ich bin Vater, Sohn und Teil dieser Stadt. Genau deshalb ist meine Arbeit für mich kein normaler Job. Ich stelle vieles hinten an – mein Privatleben, meine Zeit, oft auch mich selbst. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Überzeugung und Loyalität gegenüber den Menschen dieser Stadt. Fürstenwalde braucht keinen Bürgermeister auf Zeit, sondern jemanden, der bleibt – auch dann, wenn es anstrengend wird.Form

Mein Weg und was mich geprägt hat

Mein beruflicher Weg hat mich früh mit Verantwortung, Zahlen und Entscheidungen konfrontiert. Ich habe bei der Commerzbank eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und anschließend Betriebswirtschaftslehre studiert. Danach folgten mehrere Jahre in der Finanzbranche, unter anderem bei der WestLB. Zusätzlich habe ich eine Ausbildung zum Börsenhändler an der Terminbörse EUREX abgeschlossen.
 
Diese Zeit hat mich geprägt. In der Finanzwelt lernt man schnell, dass Entscheidungen Konsequenzen haben – sofort oder später, sichtbar oder im Hintergrund. Risiken lassen sich nicht wegdiskutieren. Genau dieses Denken begleitet mich bis heute.
 
Der Schritt in die Politik kam nicht aus Karriereplänen heraus. Auslöser war der Schuleintritt meiner Tochter. Mit ihm wurde mir sehr konkret bewusst, wo es in der Bildungs- und Schulpolitik hakt – nicht theoretisch, sondern im Alltag. Probleme, die man bislang aus der Distanz wahrnimmt, bekommen ein Gesicht, wenn sie das eigene Kind betreffen.
 
Statt mich dauerhaft darüber zu ärgern, habe ich mich entschieden, mich einzubringen. Zunächst als interessierter Bürger, später als Mitgründer der Wählervereinigung Bündnis Fürstenwalder Zukunft. Das war 2013 – aus dem gemeinsamen Anspruch heraus, politische Entscheidungen sachlicher, transparenter und näher an den tatsächlichen Problemen der Stadt zu treffen. 2014 zogen wir mit dem BFZ in die Stadtverordnetenversammlung ein, ich übernahm den Fraktionsvorsitz.
 
In dieser Zeit habe ich gelernt, wie kommunale Politik funktioniert – mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Blockaden. 2018 wurde ich zum hauptamtlichen Bürgermeister von Fürstenwalde gewählt. Seitdem trage ich die Verantwortung für diese Stadt in ihrer ganzen Breite. Mein Weg in dieses Amt war kein geplanter Aufstieg, sondern die Konsequenz aus der Überzeugung, dass Probleme nicht ausgesessen, sondern gelöst werden müssen – gerade dann, wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht.

Was mich antreibt

Mich treiben Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Klarheit an. Nicht als Schlagworte, sondern als Maßstab für mein Handeln. Bürgerinnen und Bürger haben aus meiner Sicht ein Recht darauf, zu wissen, woran sie sind – auch dann, wenn Entscheidungen nicht einfach oder nicht angenehm sind.
 
Im Mittelpunkt stehen für mich die Menschen dieser Stadt. Ihre Anliegen, ihre Lebensrealitäten und ihre Erwartungen an eine funktionierende Verwaltung und verlässliche Politik. Ich weiß, dass nicht jede Entscheidung Zustimmung findet. Aber ich bin überzeugt, dass Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit mehr Vertrauen schaffen als schnelle Versprechen.
 
Mich treibt auch der Gedanke an die Zukunft unserer Kinder an. Bildung, Betreuung und verlässliche Rahmenbedingungen sind Grundlagen dafür, dass Fürstenwalde eine lebenswerte Stadt für Familien bleibt – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Dafür lohnt es sich, Zeit, Energie und auch persönlichen Einsatz zu investieren.
 
Mich treibt nicht der Wunsch an, allen zu gefallen.
Mich treibt der Wille an, dieser Stadt gerecht zu werden.

Was mir wichtig ist

Mir sind Klarheit und Verlässlichkeit wichtig. Menschen müssen wissen, woran sie sind – bei Entscheidungen genauso wie im täglichen Handeln von Politik und Verwaltung.
 
Ich halte wenig von Aktionismus und viel von Struktur. Ankündigungen ohne Umsetzung schaffen kein Vertrauen. Ergebnisse schon.
 
Gleichbehandlung ist mir wichtig. Es darf nicht sein, dass in unserer Stadt einzelne Gruppen bevorteilt werden, weil sie gute Verbindungen haben oder es so über Jahre gewachsen ist. Strukturen sind nicht für die Ewigkeit, sie müssen geändert werden, am besten bevor sie anfangen, zu schaden.
 
Fairness ist mir wichtig. Gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt ebenso wie gegenüber den Mitarbeitenden in der Verwaltung. Entscheidungen dürfen hart sein, aber sie müssen nachvollziehbar, begründet und sauber vorbereitet sein.
 
Ich bin überzeugt: Nur mit klaren Zuständigkeiten, stabilen Finanzen und einer funktionierenden Verwaltung kann eine Stadt dauerhaft gestalten. Alles andere ist kurzfristig – und geht am Ende zulasten der Menschen.

Was mich ärgert

Mich ärgert, wenn Verantwortung vertagt wird. Wenn Probleme bekannt sind, Lösungen auf dem Tisch liegen – und trotzdem nichts passiert, weil Entscheidungen unbequem sind oder politisch nicht opportun erscheinen.
 
Mich ärgert Symbolpolitik. Große Worte ohne Folgenverantwortung. Debatten, die sich um Schlagzeilen drehen, während die Auswirkungen am Ende die Bürgerinnen und Bürger tragen müssen. Eine Stadt lässt sich nicht mit Ankündigungen führen, sondern mit Entscheidungen.
 
Mich ärgert auch, wenn Verfahren als Ausrede benutzt werden. Natürlich braucht Verwaltung Regeln und rechtliche Grundlagen. Aber sie dürfen nicht dazu dienen, Verantwortung zu vermeiden oder Stillstand zu rechtfertigen.
 
Ich halte es schwer aus, wenn politische Blockaden auf dem Rücken der Menschen dieser Stadt ausgetragen werden. Wenn es nicht mehr um Lösungen geht, sondern um Lager, Fraktionen oder persönliche Rechnungen. Dafür bin ich nicht angetreten.
 
Mein Ärger ist aber auch Antrieb. Er sorgt dafür, dass ich hinschaue, nachfrage und dranbleibe – auch dann, wenn es mühsam ist.

Worauf ich stolz bin

Ich bin stolz auf die erreichte finanzielle Stabilisierung dieser Stadt. Sie war kein Selbstläufer und kein populärer Weg, aber sie war Grundlage dafür, dass alles was uns heute trifft, uns nicht direkt umhaut.
 
Ich bin stolz auf eine Verwaltung, die trotz hoher Belastung leistungsfähig geblieben ist. Auf Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen, auch wenn von außen der Druck hoch ist und Anerkennung oft ausbleibt.
 
Ich bin stolz darauf, Entscheidungen getroffen zu haben, die nicht immer Beifall gefunden haben, aber notwendig waren. Nicht alles wirkt sofort. Manche Dinge zeigen ihre Wirkung erst mit Abstand. Form

Momente, die bleiben

Es sind oft nicht die großen Termine, die im Gedächtnis bleiben, sondern die leisen Begegnungen. Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, in denen deutlich wird, wie sehr Entscheidungen den Alltag prägen.
 
Momente bleiben, in denen Menschen sagen:
„Ich bin nicht einverstanden – aber ich verstehe es.“
Das ist für mich mehr wert als Applaus.
 
Die Zeit der Corona-Pandemie hat mich geprägt. Entscheidungen unter Unsicherheit, Verantwortung ohne Blaupause, Kritik aus allen Richtungen. Diese Phase hat mir noch einmal klar gemacht, was Führung wirklich bedeutet.
 
Es bleiben auch Momente, in denen nach Jahren sichtbar wird, dass sich Durchhalten gelohnt hat. Wenn Projekte Wirkung entfalten und Strukturen greifen. Diese Augenblicke sind selten – aber sie tragen.

Warum ich Verantwortung übernehme

Ich übernehme Verantwortung, weil Wegducken keine Lösung ist. Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Sie werden größer – und am Ende teurer.
 
Ich übernehme Verantwortung, weil diese Stadt Kontinuität braucht. Viele Entscheidungen wirken nicht innerhalb einer Legislaturperiode, sondern über Jahre hinweg. Wer Verantwortung übernimmt, muss bereit sein, diesen Weg zu Ende zu gehen.
 
Ich übernehme Verantwortung auch dann, wenn es persönlich anstrengend wird. Wenn Kritik laut ist, Rückhalt leise und Anerkennung selten. Das gehört dazu.
 
Fürstenwalde ist meine Stadt. Für sie trage ich dich Verantwortung – nicht nur solange es einfach ist, sondern gerade dann, wenn es schwierig wird.
 
Die Grundlagen sind gelegt. Die Strukturen tragen.
Jetzt beginnt die Phase, in der Fürstenwalde spürbar wirkt.